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Unsere Haltung - Ziele und Vision - Prominentenstimmen

Die Betroffenen werden als die ExpertInnen Ihres eigenen Lebens gesehen und Hilfe zur Selbsthilfe gegeben. Unser Leitbild: Nicht zu richten, sondern aufzurichten! Soviel Hilfe als notwendig und soviel Eigenverantwortung wie möglich!

Unser Ziel:

Ziel des Patchwork-Familien-Service ist es in Trennung befindliche Paare, Alleinerziehende, Besuchselternteile sowie Patchworkfamilien in Konflikt-und Krisensituationen bei Lösungsmöglichkeiten zu unterstützen und zu begleiten. Denn nur gestärkte Eltern-(teile) können auch "gute Eltern" sein.
Unsere Vision ist die individuelle und gesellschaftspolitische Akzeptanz von unterschiedlichen Lebens-und Familienformen aller Generationen, welche in Ihrer Vielfältigkeit für alle Beteiligten wertgeschätzt und konstruktiv gelebt werden kann.

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Prominentenstimmen:

 Matthias Horx, Trend-und Zukunftsforscher

" Eigentlich sind Familien IMMER ein "PATCHWORK". Denn Familien können nur lebendig und entspannt sein, wenn sie in ein Netzwerk an Freunden, Nachbarn, Generationen, Zivilgesellschaft eingebunden sind. Jede Familie hat ihre ganz bestimmte Unordnung, ihr inneres Chaos. Wenn man versucht, das "ordentlich" zu machen, dann landet man oft in einer entsetzliche Öde, die nur noch aus Fassaden, Zwängen und Rollen besteht.. Viele "heile Familien" sind innen ganz morsch, und viele scheinbar "unordentliche" Familien enorm zukunftsfähig."
 

Matthias Horx, Trend- und Zukunftsforscher (www.zukunftsinstitut.de )

Foto: Klaus Vyhnalek


Euke Frank, Chefredakteurin Woman

"Früher hieß es Großfamilie, heute sind es die Patchworkfamilies. Und auch wenn die Konstellationen ein wenig anders sind als damals, gilt doch genauso: je mehr Menschen, die einander liebevoll durchs leben helfen, umso glücklicher werden alle sein. ich lebe seit vielen Jahren genau so ein Modell. zwei Kinder, zwei dazugehörige Väter mit neuen Kindern und einem Mann, der stark und gelassen genug ist, mittendrin zu sein. Natürlich war nicht immer alles friktionsfrei, aber am Ende aller Tage sind alle füreinander da. Großfamilie eben!"

www.woman.at


Reinhard Jesionek, ORF-Moderator

"Sich gegen neue Familienformen zu verschliessen ist wie für Entwicklung blind zu sein. Ich selbst kenne in meinem Freundeskreis einige sehr glückliche Patchwork-Beispiele wie im Gegensatz auch einige in traditionellen Familien lebende, die sehr unglücklich und teilweise krank sind, ihnen es aber wichtiger ist den Schein nach außen zu wahren."
http://www.jesionek.at/


Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek


"Dass es immer mehr Alleinerziehende und Patchworkfamilien gibt, ist im 21. Jahrhundert einfach zur Kenntnis zu nehmen. Für diese schon gar nicht mehr so neuen Familienformen müssen wir eine volle rechtliche Gleichstellung erreichen."

http://www.frauen.bka.gv.at/
Fotografin: Astrid Knie
 

Prof.Dr.in Gerti Senger, Psychologin

„In einer Patchworkfamilie gibt es zwar anfänglich Positionskämpfe, aber sobald die verschiedenen Lebensgeschichten auf einen Nenner gebracht sind, kann sich ein familiäres Gefüge entwickeln, das an Dichte und Gefühlsintensität der Kernfamilie von gestern um nichts nachsteht .Im Gegenteil. Kinder aus Patchworkfamilien, Kinder von Alleinerziehenden und mit Besuchselternteilen, erwerben zwangsläufig adaptive Fitness, Rücksicht und Einfühlung. Ein gutes Rüstzeug für private und berufliche Erfolge als Erwachsene!“

Foto (Krone)

 
Hon. Prof. Dr. Udo Jesionek ( eh. Präsident des Jugendgerichtshofes)

"Der Begriff "Familie" hat im Laufe der Geschichte immer wieder Wandlungen erfahren. Insbes. seit den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderst sind an die Stelle der zumindest seit dem Biedermaier traditionellen Familie bestehend aus Vater-Mutter-Kindern (allenfalls Großeltern), von der auch fast 200 Jahre unter der Rechtsordnung (ABGB 1811) ausging, die vielfältigsten Familienformen getreten. Das zwingt den Gesetzgeber, der naturgemäß soziale Entwicklungen immer nachhinkt, zu notwendigen Anpassungen. Dabei ergeben sich eine Reihe von Problemen, unter anderem: Wie definiert man Bindungen und Beziehungen ohne formellen Rechtsakt für Beginn und Ende? Was ist, wenn sie im Laufe der Beziehung zweier Menschen mit Kindern die Rechtslage erheblich ändert? Wie weit kann und muss der Gesetzgeber bei Regelungen für Patchwork-Familien auf die Rechte Leiblicher außerhalb dieser Familie stehenden Eltern achten? usw."

http://www.weisser-ring.at

 

 

Fotoquelle: www.aboutpixel.de/ Regine Schoettl
Matthias Horx
Euke Frank
Reinhard Jesionek
Gabriele Heinisch-Hosek
Prof. Dr.in Gerti Senger
Hon.Prof.Dr. Udo Jesionek